Der anfängliche Prozess wirkte professionell, da mir vorab ein Vorbereitungspaket zugesendet wurde. Das eigentliche Gespräch und die anschließende Candidate Experience waren jedoch äußerst enttäuschend. Das Panel stellte in einem 40-minütigen Gespräch etwa 10-15 Fragen. Das ließ durchschnittlich weniger als 3 Minuten pro Frage – es glich eher einem Verhör als einem Dialog, ohne Zeit für durchdachte Pausen oder Rückfragen.
Danach wurde ich einen vollen Monat lang im Unklaren gelassen. Als sich der Recruiter schließlich mit einer Absage meldete, hieß es, man sei von meinem technischen Fachwissen sehr beeindruckt, aber es habe meinen Antworten an "Struktur" gefehlt. Es ist ironisch, dass ein Enablement-Team, das 15 Fragen im Akkord abfeuert, eine fehlende Struktur beim Kandidaten bemängelt.