Das erste Gespräch war ein ganz normales, sehr freundliches Gespräch mit zwei Herren. Der eine Herr war der zukünftige direkte Vorgesetzte. Der andere Herr war der Assistent des Abteilungsleiters. Sie haben sich vorgestellt, über sich erzählt und insbesondere darüber, wie sie an die Allianz und an ihre jetzige Stelle gekommen sind.
Ich sollte das Gleiche tun. Dabei war für die Herren insbesondere wichtig zu verstehen, warum ich die Stelle haben und warum ich bei der Allianz arbeiten wollte. Wie gesagt, ein ganz normales Gespräch.
Ich wurde dann zum Assessment Center eingeladen. Das fand an einem Freitag Vormittag statt und dauerte den ganzen Vormittag, ca. 5 Std vllt. Zum Ablauf gibt es ausreichend Infos im Internet, alle weitgehend zutreffend. Es waren, wenn ich mich nicht täusche, 3 verschiedene Übungen mit verschiedenen "Prüfern". Die eine war die "Papierkorb"-Übung, bei der man Mails nach Priorität und Dringlichkeit einordnen muss. Eine war die Ausarbeitung und Vorführung einer Verkaufsstrategie, um einen konkreten (unzufriedenen) Kunden umzustimmen. Die letzte Übung war die Simulation eines Verkaufsgesprächs mit einem konkreten Kunden. Abschließend fand eine Gesprächsrunde mit all den "Prüfern" statt, bei der man sich selbst einschätzen soll; was hat man richtig/falsch gemacht, was hätte man besser machen können, ist man noch der Überzeugung, die Stelle sei das Richtige für einen, usw.
Nach "bestandenem" Assessment Center fand ein letztes Gespräch ein paar Tage später mit dem Abteilungsleiter statt. Ebenfalls ein sehr angenehmes Gespräch. Er hat die Tätigkeit nochmal ausführlich beschrieben und gefragt, was ich von ihm und von der Allianz erwarte. Dann hat er zu mir gesagt, was er und die Allianz von mir erwarten.
Ich habe mich zu jeder Zeit wirklich sehr wohl gefühlt und die Allianz hat einen sehr positiven Eindruck bei mir hinterlassen. So einen Eindruck habe ich bisher von keinem anderen großen Unternehmen (Arbeitgeber) bekommen. Das Angebot habe ich letztlich abgelehnt, weil ich woanders ein wesentlich höheres Angebot bekommen habe; die Stellen waren aber gar NICHT VERGLEICHBAR, es handelte sich um eine vollkommen andere Tätigkeit.